Konzerte

Klassische Konzerte an der Mittelschule Haar

Seit dem Schuljahr 2014/15 gibt es an der Mittelschule Haar jedes Jahr im Oktober drei aufeinanderfolgende klassische Konzerte. Die Schüler der 5. und 6. Klassen lernen somit „life“ den Klang verschiedener Instrumente (Streichinstrument, Blasinstrumente, Klavier) kennen und auch wie eine gut ausgebildetet Opernstimme klingt.

 

 

 

  1. Auftaktkonzert

Für unsere Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Jahrgangsstufe stellten die Musikstücke eine sehr willkommene Bereicherung dar, da die meisten unserer Kinder eher selten mit klassischer Musik in Berührung kommen. Die geschickte Hinführung durch Herrn Erkes und die für unsere Schülerschaft durchdachten Überleitungen ergänzten die bei den Kindern sehr gut angekommenen Instrumentalstücke. So durften sie das gesamte Spektrum von der Barockzeit (Antonio Vivaldi „Aus den Jahreszeiten: Herbst 1. Satz“) über den Romantiker Robert Schumann („Träumerei“) bis hin zu Hans Zimmers moderner Komposition („He´s a pirate“) kennen lernen. Nicht zuletzt war das gesamte Publikum höchst erstaunt über die von Herrn Anton Roters vorgetragene Bearbeitung des Cembalo-Doppelkonzerts c-moll, 1. Satz in Form eines modernen Raps. Das gespannte Zuhören, die enorme Konzentration und das Mitmachen zeigte das außerordentliche Ankommen bei den Schülern. Nach dem Konzert wurden wir Lehrer gleich wieder danach gefragt, wann denn der Instrumentalunterricht beginnen würde.

Günter Busta, Koordinator und Ansprechpartner des Musikprojekts seit 2015

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  1. Auftaktkonzert

Herr Gördes konnte unsere Schülerinnen und Schüler während des gesamten Programms hindurch auf Grund seiner professionellen Moderation erneut begeistern. Gerade die Blasinstrumente waren für unsere Kinder etwas völlig Neuartiges. Die Musikstücke aus den verschiedensten Zeitepochen wurden von den Klassen mit sehr großer Konzentration aufgenommen. So wurden sowohl unsere Schülerinnen und Schüler als auch wir Lehrer in sämtliche muskalische Genres entführt. Georg Philipp Telemanns Stück für Flöte, Klarinette und Fagott war die erste für unsere Schülerinnen und Schüler gewonnene Erfahrung. Neben vielen weiteren Solostücken konnten wir sogar das Prinzip des „Stereo-Effekts“ live erleben und uns einen nachhaltigen Eindruck davon mit nach Hause nehmen. Und das alles mit reinen akustischen Instrumenten und ohne elektrischen „Schnickschnack“.  Außerdem wurden die mit eingebauten Schüleraktivitäten von den Zuhörern mit großem Interesse wahrgenommen. Wo kann man schon aktiv Rätsel über live spielende Blasinstrumente raten? Die vielen interessanten Fragen zeigten das überdurchschnittliche Interesse unserer Schüler nicht nur während des Konzerts, sondern auch in den ausführlichen Nachbereitungen im Musikunterricht.

Günter Busta, Koordinator und Ansprechpartner des Musikprojekts seit 2015

 

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  1. Auftaktkonzert

Auch das dritte Auftaktkonzert kam bei unseren Schülerinnen und Schülern wie erwartet erneut sehr gut an und wurde mit außerordentlicher Begeisterung aufgenommen. Das gekonnte Einbeziehen der Schülerschaft fesselte die Kinder wieder von der ersten Sekunde an. Was ist denn nun der Unterschied zwischen einer „normalen“ und einer ausgebildeten Operngesangsstimme? Ganz einfach – Herr Roters und Herr Schütz demonstrierten uns die Antwort in schülergerechter Art und Weise. Mit Franz Schuberts „Erlkönig“ wurden unsere Schülerinnen und Schüler in die melancholisch romantische Zeit des 19. Jahrhunderts eingeweiht. Der durchdringende Bariton rief größtes Staunen hervor, wo kommt dieses enorme Stimmvolumen her? Auch das Klavier konnte durch das virtuose Können unseres Pianisten Herrn Roters seine vielfältige Einsatzmöglichkeiten offenbaren. Unsere Zuhörer konnten sich nun auch in die Lage hineinversetzen, Klavierstücke oder Musikstücke generell mit eigenen Erlebnissen in Verbindung zu bringen.  „Wie toll, ich kann schon die ersten Takte auf dem Klavier spielen, obwohl ich das erste Mal davor sitze.“ Mit der gekonnten Unterstützung des jungen Pianisten kein Problem. Und der Mann mit der Bratsche führte wieder einmal mit höchstem Engagement durch das Programm. Mit Georges Bizets „Torreador-Arie“ gelang es Herrn Schütz nicht nur die Herzen unserer Schülerinnen und Schüler dahin schmelzen zu lassen.

Herzlichen Dank an die Erich-Fischer-Kulturstiftung!

 

Günter Busta, Koordinator und Ansprechpartner des Musikprojekts seit 2015