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Unterrichtsgang der Klasse 6 a zum Isar Laufwasserkraftwerk II in München

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Am Montag, den 21. Oktober besuchte die Ganztagesklasse 6a mit ihrem Klassenleiter Herrn Busta und der Lehrerin Frau Zintl das Isar Laufwasserkraftwerk II nahe des Tierparks Hellabrunn in München. Ein wichtiges Thema im NuT-Unterricht der sechsten Jahrgangsstufe der Mittelschulen Bayerns stellt im Rahmen des Themas „Wasser“ die Gewinnung von Stromenergie mittels so genannter „erneuerbaren Energien“ dar. Was bietet sich da besser an, als das nahe gelegene Laufwasserkraftwerk in unserer unmittelbaren Nähe zu besuchen? Schon seit Jahren bieten die Stadtwerke München (SWM) Führungen im Bereich dieser Thematik an. In geschickter und pädagogisch aufbereiteter Art und Weise erklärte uns eine Mitarbeiterin der SWM, wie aus einem Fluss Stromenergie gewonnen werden kann. „Ganz schön viel“, wie unsere Schülerinnen und Schüler erkannten. Nun wurde der gesamten Klasse bewusst, wie wichtig es ist, Stromenergie aus erneuerbaren Energien wie der Wasser-, Wind- und Sonnenkraft zu gewinnen, da diese keine schädlichen „Nebenwirkungen“ nach sich ziehen. Außerdem erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler der Ganztagesklasse 6a in einem Unterrichtsprojekt, wie viel Strom überhaupt in unserem alltäglichen Leben eingespart werden könnte. „Gerade in unserer Zeit, in der die globale Klimaerwärmung eine so gewichtige Präsenz hat, ist es unsere Pflicht, auf umweltgefährdende Energieerzeugung weitestgehend zu verzichten“, stellte ein Schüler fest. Dieser Aussage kann man nur beipflichten und hoffen, dass sich immer mehr Menschen für den Ausbau von Solar-, Wind- und Wasserenergie ein-setzen.

Günter Busta, Klassenleitung der Ganztages- und Musikklasse 6a

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Auftaktkonzerte an der Mittelschule im Oktober 2019

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Seit dem Schuljahr 2014/15 finden an unserer Schule jeweils zu Beginn drei im wöchentlichen Abstand aufeinanderfolgende Auftaktkonzerte statt, die uns freundlicherweise durch die Internationale Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation ermöglicht werden.

Zum ersten Konzert am 11. Oktober durfte ich bereits zum dreizehnten Mal den Generalmu-sikdirektor und Bratschisten Herrn Johannes Erkes in der Aula unserer Schule begrüßen, der zusammen mit Christophe Gördes (Klarinette) und Benjamin Brinner (Klavier) die Schülerin-nen und Schüler der fünften und sechsten Jahrgangsstufe sowie die neu zustande gekommene D6 mit ausgewählten Stücken in gekonnter Weise ins Staunen versetzte. Für viele der Kinder stellte das Konzert die erste Begegnung mit klassischer Musik dar, vor allem für diejenigen aus der Deutschklasse, die erst seit wenigen Wochen an der Schule sind und aus völlig unter-schiedlichen Kulturkreisen stammen. Doch die bereits bekannte geschickte Hinführung durch Herrn Erkes und die durchdachten Überleitungen sorgten rasch für ein interessiertes Aufneh-men der Instrumentalstücke beim neuen Publikum. Wolfgang Amadeus Mozarts Kegelstadt Trio, dessen ersten und dritten Satz wir mit Genuss auf uns wirken ließen, wurde gerade auch von den Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund mit Begeisterung durch frene-tischen Applaus quittiert. Nachdem dieses Stück eine völlig neue Erfahrung mit Musik war, konnte es niemanden mehr verwundern, dass sich die Schülerschaft zu Beginn und teilweise auch noch während des Konzerts erst einmal untereinander austauschen musste und viele Zu-hörer rhythmisch zur Musik mit ihren Körpern hin und her wackelten.

Einen erneuten Höhepunkt im Schuljahr unserer Mittelschule konnten wir am 18. Oktober erleben. Mit großer Spannung durfte ich den Bariton Herrn Thomas Schütz und den Pianisten Herrn Benjamin Brinner an unserer musikbegeisterten Schule begrüßen und außerdem Herrn Schütz für sein außerordentliches Engagement als Chorleiter danken, den wir bereits im letz-ten Schuljahr als professionellen Chorpädagogen für unsere bewährte Chor-Arbeitsgemeinschaft gewinnen konnten. Auch das zweite Auftaktkonzert kam bei unseren Schülerinnen und Schülern wie erwartet sehr gut an und wurde mit enormer Begeisterung aufgenommen. Das gekonnte Einbeziehen der Schülerschaft durch Herrn Schütz fesselte die Kinder wieder von der ersten Sekunde an. Gleich zu Beginn eroberte das modern anmutende Stück „Once upon another time“ von Sara Bareilles die Herzen unserer Klassen. Für die meis-ten der Schülerinnen und Schüler der Deutschklasse war die von Ludwig van Beethovens komponierte „Pathetique“ wieder ein wichtiger Zugang zur klassischen Musik. „Napoleon war der einstige Kaiser Frankreichs“ war die Antwort auf Herrn Schütz’s einer von vielen pädagogisch aufbereiteten Fragen in diesem Konzert. Ja, nun durften wir mit detailliertem Hintergrundwissen die virtuose Interpretation von „Die beiden Grenadiere“ von Robert Schumann erleben. Nachdem Herr Schütz zu Beginn des Schuljahres 2018/19 vor allem mit der Ganztagesklasse des Lehrers Herrn Busta einen Schulchor aufgebaut hatte, konnte die Zuhörerschaft ein besonderes musikalisches „Zuckerl“ genießen: Mit riesiger Begeisterung führte der junge Chor Lieder aus den mannigfaltigsten Bereichen vor. Danach konnten unsere Schülerinnen und Schüler fast nicht mehr in der gewohnten Art und Weise still sitzen. „I bou-ght me a cat“, komponiert von Aaron Copland, sorgte für ein regelrechtes Staunen. „Juhu, super“, war die Reaktion unserer Schüler, nachdem der Bariton Thomas Schütz Wolfgang Amadeus Mozarts „Rivolgete a lui lo sguardo“ aus der Oper „Cosi fan tutte“ in einer einmali-gen und schülergerechten Form darstellte und unsere Kinder mit einbezog.

Herzlichen Dank an die Erich-Fischer-Kulturstiftung!

Das dritte diesjährige Auftaktkonzert entführte uns in die Zeiten vom Barock bis in die Mo-derne. Anton Roters (Violine), Benjamin Brinner (Klavier) und Johannes Erkes (Viola), der wieder mit von ihm didaktisch ausgearbeiteten Überleitungen durch das Programm führte, fesselten sowohl Schüler wie auch Lehrer mit ihrem virtuosen Spiel. Unter anderem erklangen der von Antonio Vivaldi geschriebene „Herbst“ aus den „Jahreszeiten“ und Giuseppe Tartinis „Teufelstrillersonate“. Besonders überrascht war das Publikum über die von Herrn Roters vorgetragene Bearbeitung des Cembalo-Doppelkonzerts c-moll, 1. Satz in Form eines moder-nen Raps. Das gespannte Zuhören, die enorme Konzentration und das Mitmachen zeigte das tiefgründige Ankommen bei unseren Schülerinnen und Schülern. Nun war auch das Interesse, den durch die von der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation finanzierten Schnupperunterricht besuchen zu dürfen, in erstaunlich hohem Maße geweckt.

Günter Busta, Leiter, Koordinator und Ansprechpartner des Musikprojekts

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Halloween in der Schulküche

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Auch in diesem Jahr dreht sich in der letzten Stunde vor den Herbstferien in der Schulküche alles rund um das Thema Halloween.

Nachdem wir uns informiert hatten, woher der Name und der Brauch kommen und was dahinter steckt, machten wir uns in den Küchenkojen an die Arbeit und bereiteten gruselige Halloween-Speisen zu und deckten den Tisch passend. Eine Gruppe informierte sich am Laptop über Kürbisse und stellte nach dem gemeinsamen Essen ihre Ergebnisse vor.

Unser Menü:

  • Kürbissuppe mit Toastfledermaus
  • Hackaugen mit Püreegespenster
  • Kackhäufchen-Kekse
  • Drachenbowle mit kalter Bluthand

BOZ Soziales 8. Klasse und Frau Arold

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Der Elternbeirat 2019/20 stellt sich vor

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Am Mittwoch, den 23.10.2019 trafen sich die Vertreter zusammen mit dem Rektor Herr Fauth, zur ersten Elternbeiratssitzung im neuen Schuljahr. Die Schulleitung und die gesamte Schulfamilie freuen sich auf eine konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Auf dem Bild vertreten sind von links nach rechts: Frau Gillhofer, Frau Meyer-Hormaier, Herr Tanner, Frau Gabsteiger, Frau Schabram, Frau Duelli und Frau Beiß (nicht auf dem Foto: Frau Petrosino, Frau Erxleben und Herr Gillhofer)

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Time to say Goodbye: Interview mit Julia Horn

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Liebe Julia, nach 8 1/2 spannenden Jahren verlässt du die MSH und wendest dich neuen Aufgaben zu. 8 1/2 Jahre lang warst du hier im Haus Ansprechpartnerin, Notfalladresse und wertvolle Hilfestellung, die Feuerwehr und auch Partnerin in allen Fragen, in denen es um Probleme von Schülern und Lehrern ging. Du warst immer bereit mitzuarbeiten, dich  in Projekten einzubringen, du hast jede neue Idee tatkräftig unterstützt. Und du warst eine immer fröhliche, offene, sehr gesellige Kollegin,  die auch jedes Fest an der Schule bereichert hat.

Wir verlieren dich sehr ungern, denn du wirst eine große Lücke hinterlassen. Wenn du an unsere gemeinsame Zeit hier zurückdenkst, dann hast du bestimmt viele Bilder vor Augen.

Zehn Fragen zum Abschied an dich:

Was war das Erste, das dir in den ersten Wochen hier an der MSH besonders aufgefallen ist?

Es gab hier ein unglaublich hilfsbereites, offenes Kollegium, das mich mit offenen Armen empfangen hat. In meiner allerersten Pause an meinem 1. Arbeitstag habe ich eine Schultüte überreicht bekommen!

Welche Aufgaben hast du gesehen?

Am wichtigsten erschien mir die Einzelfallhilfe, also die  Beratung von Familien. Das war auch in den ganzen Jahren mein Schwerpunkt. Diesen Bereich meiner Aufgaben habe ich bis heute unglaublich gerne gemacht.

Außerdem war es wichtig, als Schnittstelle für alle Einrichtungen zu fungieren, die sich an der MSH treffen. Speziell ging es darum, Kontakte herzustellen, Ansprechpartner zu sein, Infos zu sammeln und weiterzutragen. Ich war Diejenige, bei der die Fäden aus allen Richtungen zusammenliefen und die versuchte, wie bei einem Mobile zu steuern und alles im Einklang zu halten. Ich war jemand, der alle Bereiche kennt und der Aufgaben bei Bedarf auch an andere zuständige Stellen weiterreicht.

Was hat dir besondere Freude/ Spaß gemacht?

Highlight für mich war immer der enge Schülerkontakt, Ich habe sehr gern bei Klassenfahrten und Schilageraufenthalten und auch bei Festen mitgemacht.

Besonders gefreut hat mich, wenn ich Zeit fand, mit jemandem enger in Kontakt zu kommen, auch außerhalb des Schulalltags und des allgemeinen Stresses.

Hat es Zeiten gegeben, in denen dir die Arbeit auch mal schwer gefallen ist?

Ja, durchaus! In krisenhaften Einzelfällen, wo Entscheidungen zu treffen waren, die der betroffene Schüler vielleicht in dem aktuellen Moment nicht nachvollziehen konnte, wo er nicht verstehen konnte, warum eine Entscheidung oder Maßnahme notwendig war. Da ist es mir oft nicht leicht gefallen,  so zu entscheiden.

Du hast dir ein großes Netzwerk aufgebaut. Mit welchen Partnern war die Zusammenarbeit besonders intensiv?

Einen sehr engen Kontakt gab es z. B. mit dem DINO, vor allem auch, weil der Kontakt sehr persönlich war. Ähnlich erging es mir mit der Beratungsstelle, wo sich auch private Wellenlängen ergeben haben, oder auch hier an der Schule mit dem Kollegium. Hier haben sich viele Freundschaften entwickelt, die ich nicht missen oder wieder verlieren möchte.

Welche neuen Aufgaben wirst du jetzt übernehmen?

Ich bleibe meinem Herzensthema „Jugendsozialarbeit an Schulen“ treu und gehe ins Landratsamt München als Fachkoordination für Jugendsozialarbeit an Schulen. Außerdem habe ich mich 2018 selbstständig gemacht und mit Partnern eine Praxis für Systemische Beratung und Therapie eröffnet.

Wie fühlst du dich heute, am Tag des Abschieds?

Ich fühle tatsächlich zwei Herzen in meiner Brust, eine Seite weint, die andere freut sich auf die neuen Aufgaben.

Werden sich auch in Zukunft noch Berührungspunkte mit der MSH ergeben?

Ja, das ist das Tolle an der neuen Arbeit: Ich werde weiterhin die MSH betreuen, das ist mein Zuständigkeitsbereich. Die privaten Kontakte hier an der Schule werden dazu führen, dass ich immer wieder mal Abschiedsfeiern oder Feste besuchen werde.

Gibt es etwas, was du der Schule noch sagen möchtest?

Haltet weiterhin so gut zusammen wie bisher!

Gerade der Teamgeist im Kollegium ist etwas ganz Besonderes, das erlebt man nicht überall! Diesen Teamgeist solltet ihr euch auf jeden Fall erhalten!

Wir wünschen dir von Herzen einen guten Start bei deiner neuen Tätigkeit, viel Freude und Erfolg für die Umsetzung der neuen Aufgaben, aber auch, dass du immer wieder gern an die Mittelschule zurückdenkst!

Liebe Julia, danke für das Gespräch!

Interview: Doris Keymer

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Schmetterlinge zum Abschied: Mittelschule Haar verabschiedet Sozialpädagogin Julia Horn

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Schmetterlinge zum Abschied:  Mittelschule Haar verabschiedet Sozialpädagogin Julia Horn

Im Vordergrund ein von den Klassen selbst gestaltetes Bild mit einem Baum, auf dem unzählige Schmetterlinge sitzen. Jeder von ihnen trägt einen Wunsch für die Zukunft.

Eine mit Schülern voll besetzte  Aula der Mittelschule: alle Augen sind auf die Frau gerichtet, die in den vergangenen achteinhalb Jahren maßgeblich zu einem guten Lern- und Arbeitsklima an der Schule beigetragen hat.

Ihre Aufgabe war es, Konfliktsituationen zwischen Schülern zu entzerren, Lehrern unterstützend zur Seite zu stehen, Eltern und Schüler in Problemsituationen zu beraten, mit den Betroffenen Lösungsstrategien zu entwickeln, mögliche Behandlungswege zu konzipieren, aber auch ein Netzwerk aus den verschiedensten Institutionen zu betreuen, die sich um alle erdenklichen Probleme von Jugendlichen kümmern.

Sozialpädagogin Julia Horn wird heute verabschiedet. Sie verlässt die Schule, um übergeordnete Aufgaben im Landratsamt übernehmen zu können.

Der Abschied fällt allen schwer, einige Schüler haben Tränen in den Augen. Viele von ihnen haben in den Jahren immer wieder Julia Horns Hilfestellung in Anspruch genommen und ihren Rat eingeholt. Für die Lehrer, die während des Unterrichts nur schwer auf Probleme von Schülern eingehen können, stellte dies eine große Entlastung dar. Erinnerungen an gemeinsame Klassenfahrten werden wach.

Rektor Markus Fauth formuliert es so:

„Wir sind froh, dass Julia Horn uns Lehrer ebenso wie die Schüler durch das Mittelschulleben begleitet hat!“

Auch die Schülersprecher erinnern in ihren Abschiedsworten an Julia Horns Hilfe bei besonderen Problemen und auch daran, dass sie immer für Schüler da war und in schwierigen Situationen immer ein tröstendes Wort fand. Ihre Begleitung von Klassenfahrten, ihr offenes Ohr für Ideen, die Mitarbeit bei Aktionen und ihre Offenheit, mit der sie sich nicht scheute, Klartext zu reden, wird allen in Erinnerung bleiben.

Eine Fotoshow macht noch einmal viele unterschiedliche Situationen mit Julia Horn lebendig und endet mit den Worten: 

„Sie werden uns unendlich fehlen – wir sagen danke!“